5 Fragen an Hartmut Husemann zu neuen Arbeitsplatzmodellen: Hybrid Work ist jetzt

von Katja Schmalen

Wie sieht das künftige Arbeitsmodell hierzulande aus? Unter anderem darüber haben wir uns anlässlich der Vorstellung der neuen IDC Studie „Work Transformation in Deutschland 2021“ mit Hartmut Husemann, BG Solutions & Services – HP Germany & Austria bei HP Deutschland zum Thema ausgetauscht.

IDC: Herr Husemann, welche Themen müssen Ihrer Ansicht nach besonders berücksichtigt werden, um in einer veränderten, neuen Arbeitswelt zu bestehen?

Hartmut Husemann von HP DeutschlandHartmut Husemann: Im letzten Jahr mussten Unternehmen ihre Infrastruktur so schnell wie möglich verändern, um arbeitsfähig zu bleiben. Das künftige Arbeitsmodell wird Hybrid Working heißen, sprich: Angestellte arbeiten flexibel sowohl aus dem Büro, vom Homeoffice oder von unterwegs. Geräte wie Drucker müssen entsprechend ausgewählt werden – Commercial-Drucker und Multifunktionsgeräte für die Büro-Umgebung sowie Geräte für das Homeoffice. Bei den Services gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, aus denen Unternehmen die für sie perfekte Lösung auswählen. Dazu gehören beispielsweise Managed Print Services, kurz MPS, für das Unternehmen oder für das Homeoffice, in dem Mitarbeiter den HP Instant Ink Service nutzen können. Die Organisation bucht beispielsweise ein Full-Service-Paket innerhalb von MPS. Eine weitere Möglichkeit sind Gutscheine des HP Instant Ink Service, die vom Unternehmen gebucht und bezahlt werden, die der Mitarbeiter direkt einlösen kann. Darüber hinaus lässt sich der Service aber auch vom Angestellten direkt buchen. Dies unterstreicht, wie flexibel sich Drucker, Serviceleistungen und Verbrauchsmaterialien hinsichtlich hybrider Arbeitsmodelle implementieren lassen.

Darüber hinaus müssen Unternehmen aber auch das Thema Security berücksichtigen, das in einer hybriden Umgebung komplexer ist. HP bietet daher in allen Druckermodellen ab Werk verschiedene Sicherheitsmaßnahmen an. Zusätzliche Security-Lösungen und -Services können dann optional ergänzt werden.

IDC: Wie sollten Unternehmen vorgehen, um ihren Mitarbeitern ein orts- und zeitunabhängiges digitales Arbeiten zu ermöglichen? Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren?

Hartmut Husemann: Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind eine gute Konnektivität sowie Security. Aber die eingesetzten Lösungen sollten auch flexibel und skalierbar sein – cloudbasierte Services unterstützen hier signifikant. Dadurch lassen sich Workflows nutzen, egal an welchem Ort sich ein Mitarbeiter befindet. Ein Beispiel: Im Büro druckt der Mitarbeiter eine Spesenabrechnung aus, unterschreibt und scannt sie. Per HP Workpath Service wird diese dann weiterbearbeitet. Ähnlich lässt sich die unterschriebene Abrechnung unterwegs weiterverarbeiten: Per HP Smart App über das Smartphone einscannen, per E-Mail versenden und schon werden die Auslagen vom System verarbeitet.

Adaptive Arbeitsplatz-Lösungen unterstützen Teams und ermöglichen ihnen, schneller und vernetzter zu arbeiten. So lässt sich beispielsweise mit Managed Print Services die gesamte lokale sowie Remote-Geräteflotte verwalten. Über den HP Flexworker Service können Unternehmen remote tätigen Mitarbeitern entsprechende Drucklösungen bereitstellen. Die IT hingegen ist dadurch in der Lage, den gesamten Gerätebestand im Rahmen eines einzigen Vertrags zu verwalten.

IDC: Die Transformation des Arbeitsplatzes und die Optimierung der nötigen Tools und Lösungen sind mit Herausforderungen verbunden. An welchen Punkten scheitert das häufig und warum?

Hartmut Husemann: Ein Knackpunkt ist häufig, dass Unternehmen keine Lösungen aus einer Hand implementiert haben, sondern verschiedene Hardware und Services unterschiedlicher Anbieter – und sich damit einer komplexen und schwer verwaltbaren Umgebung gegenübersehen. Anwendungen, Hardware und Services aus einer Hand, selbst wenn sie dezentral genutzt werden, sind entsprechend einfacher einzusetzen – dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für die Mitarbeiter. Gerade in hybriden Arbeitsumgebungen ist Standardisierung ein deutlicher Vorteil. Team-Mitglieder sind damit in der Lage, Workflows zu automatisieren.

IDC: Wie unterstützen Sie die Anwender konkret mit Ihren Lösungen dabei, ihren Mitarbeitern das Arbeiten unter den neuen Gegebenheiten zu ermöglichen?

Hartmut Huseman: HP unterstützt Anwender mit einer breiten Palette von Lösungen aus einer Hand. Dazu gehören neben der passenden Drucker-Hardware auch entsprechende Services und Tools für das Büro, unterwegs und für das Homeoffice. Die cloudbasierten Anwendungen, Tools und Services lassen sich ortsunabhängig einsetzen und sind damit bestens für hybride Arbeitsumgebungen geeignet. HP bietet damit Unternehmen wie Mitarbeitern flexible und sichere Komplettpakete, bestehend aus passender Drucker-Hardware, Services und Tools.

IDC: Schauen wir vorsichtig in die Zukunft: Wie wird die Art und Weise, wie wir arbeiten, und die Nutzung von Tools und Lösungen in den nächsten zwei bis drei Jahren aussehen? Wohin geht die Reise?

Hartmut Huseman: Wir werden auf jeden Fall ein Hybrid-Working-Modell haben – nicht erst in zwei bis drei Jahren, sondern wir sehen dies bereits deutlich an Form gewinnen. Egal, von wo der Mitarbeiter arbeitet – Office, Homeoffice oder von unterwegs –, benötigt wird der Zugriff auf die Lösungen und Services zu jeder Zeit. Dadurch schreitet auch die Digitalisierung weiterhin voran. Unternehmen müssen ihren Teams flexiblere und skalierbare Lösungen anbieten, dazu gehören cloudbasierte Anwendungen und Tools. Anbieter wie HP sind dank eines umfangreichen Partner-Ökosystems in der Lage, Organisationen ein Lösungspaket aus einer Hand anzubieten, bestehend aus der benötigten Hardware, Tools, Security-Maßnahmen und Services. Damit treiben Unternehmen ihre Digitalisierung mit hohem Tempo voran und bieten ihren Mitarbeitern flexible Lösungen, mit denen sie ortsunabhängig arbeiten können.

 

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