Die Pandemie hat gezeigt, wie sehr das Gesundheitswesen mit der Weltwirtschaft verzahnt ist und wie jede Investition im Gesundheitsbereich sich auf die gesamte Gesellschaft auswirkt. Es wurde allgemein erkannt, dass im Zentrum dieser Investitionen die Digitalisierung stehen muss. Sie ist der Wegbereiter für Integration, Automatisierung, betriebliche Effizienz und geschäftliche Agilität und schafft Mehrwert sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für Gesundheitsmitarbeiter*innen. 

Die Fähigkeit, die Digitalisierung in den Mittelpunkt der Organisationstrategie zu stellen und damit sowohl die Business-Resilienz wie auch die Innovation voranzutreiben, wird die beste Grundlage sein, um Patientinnen und Patienten bessere Services zu bieten und gleichzeitig kosteneffizienter zu arbeiten.

Der Online-Event IDC Digital Connections: Healthcare Austria beleuchtet in 90 Minuten prägnant und informativ die wichtigsten Trends im europäischen Gesundheitswesen mit speziellem Fokus auf Österreich. U.a. wird aufgezeigt, welche realistischen Wege es gibt, um Patient*innen in Österreich digitalen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu ermöglichen und welche Chancen und Herausforderungen medizinische Daten und Tools in Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz bieten. 


Date

21.10.2021

Time

11:00 - 12:30

Ansprechpartner

Kerstin Ildefonso
Phone
+43 1 2051160 1103
Email
kildefonso@idc.com

Agenda

21. Oktober 2021

11:00 - 11:03
    Begrüßung
Gerald Giefing
Country Manager, IDC Austria
Hans Burkard
Executive Advisor, IDC Austria
11:05 - 11:15
  Unlock the Digital Front Door: Wide Open Opportunities for Patient Access, Engagement and Experience

Covid-19 has accelerated new ways for patients to access care services, and healthcare organization are deploying technologies at scale to support new business models, ensure care continuity, reduce hospital admissions, and tackle the challenges emerging 2 years after the outbreak. However, to realize concrete value for patients and transform health service delivery on the long run, digital technologies should be able to integrate data and enable care across the various touchpoints of patients’ journey in a seamless, context-relevant and user-oriented fashion, aligning front door services with back door operations. As a pandemic-driven use case, the digital front door is an opportunity to scale service capacity beyond the physical walls of a healthcare facility or system to ensure care access, facilitate patients’ and caregivers’ engagement and improve their experience, regardless of where they are in the journey.

Giulia Besana
Research Analyst, IDC Health Insights
11:15 - 11:27
  Ein öffentlicher digitaler Zugang zum Gesundheitswesen?

Österreich ist stolz auf das gut zugängliche und qualitativ hochwertige Gesundheitssystem. Schaffen wir es auch einen adäquaten digitalen Zugang zu ermöglichen oder werden die Patienten sich je nach Arzt in zahlreichen verschiedenen Portalen mit unterschiedlichen Benutzeroberflächen, Systemen und Datenschutzvorkehrungen auseinandersetzen müssen? Wie können Lösungen für Patienten und Ärzte aussehen?

Werner Leodolter
CIO, Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.
11:27 - 11:39
  Medizinische Patientendaten und Künstliche Intelligenz – sind das die Ärzte der Zukunft?

Ohne die Digitalisierung ist moderne Medizin fast nicht mehr möglich. Ja manche Stimmen befürchten, dass digitale Tools in der Zukunft Ärztinnen und Ärzte ersetzen werden. Auch wenn das definitiv übertrieben ist, medizinische Daten und Tools werden eine immer größere Rolle spielen und die Arbeit des gesamten medizinischen Personals unterstützen und sogar die Qualität der Diagnose und Behandlung erhöhen. Der Vortrag wird zwei dieser aktuellen Trends – digitale Pathologie und Clinical Genomics – näher beleuchten und auch das sehr kritische Thema, Schutz der Daten vor Cyber Angriffen, betrachten.

Wolfgang Mertz
CTO Healthcare, Life Sciences and HPC, Dell Technologies
11:39 - 11:51
  Vorstellung des österreichweiten eHealth Zielbild 2030

Nach jahrelanger Arbeit an der eHealth-Zielvorgabe wurde diese vor Kurzem fertiggestellt und von allen Entscheidungsträgern abgenommen. Somit verfügen wir über ein solides Rahmenwerk, auf das in den kommenden Jahren in Österreich aufgebaut werden kann. In diesem Vortrag stellt Wolfgang Hießl, einer der Hauptinitiatoren dieser österreichweiten Initiative, die neue eHealth-Zielvorgabe vor.

Wolfgang Hießl
eHealth-Koordinator des Landes Oberösterreich
11:51 - 12:03
  Digitalisierung in Pharma: Chancen und Herausforderungen am Standort Österreich

Spätestens mit der Coronakrise sind die Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung auch im österreichischen Gesundheitswesen vollends sichtbar geworden, von der klinischen Forschung bis zum e-Rezept. Die pharmazeutische Industrie ist vor allem mit der rasanten Entwicklung hoch wirksamer Impfstoffe in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Doch welche Perspektiven zur Digitalisierung in einem Land wie Österreich ergeben sich insgesamt aus Sicht der global agierenden Pharmawirtschaft, welche Chancen bestehen und welche Hürden müssen genommen werden?

Ronald Pichler
Head of Public Affairs & Market Access, PHARMIG
12:03 - 12:15
    Global Pandemia Early Warning System
Alexander Gaiger
Programmdirektor Telemedizin, e-Health, Machine Learning und Psychoonkologie des Comprehensive Cancer Center Interne 1, Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, Medizinische Universität Wien
12:15 - 12:25
    Experts Panel
12:25 - 12:30
    Zusammenfassung & Verabschiedung
Gerald Giefing
Country Manager, IDC Austria
Hans Burkard
Executive Advisor, IDC Austria
Gerald Giefing
Gerald Giefing
Country Manager, IDC Austria
Hans Burkard
Hans Burkard
Executive Advisor, IDC Austria
Hans Burkard hat mehr als 20 Jahre Erfahrung als internationaler Berater, Business-Mediator und Sprecher bei Konferenzen in Europa und Lateinamerika. Von 2002 bis 2017 leitete er die IT-Abteilung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) mit 5.500 Mitarbeiter und 11 Krankenanstalten. Vor seiner Tätigkeit bei der AUVA war Hans Burkard 14 Jahre lang in Lateinamerika Universitätsprofessor für Management und Betriebswirtschaft an einer großen öffentlichen Universität sowie General Manager Kolumbien von "New Humanity", einer weltweit aktiven NGO. Mehrere Jahre lang repräsentierte er „New Humanity“ bei den Vereinten Nationen. Er setzte erfolgreich große organisatorische Projekte um, aber ebenso komplexe Regionalentwicklungsprojekte in Zonen des bewaffneten Konflikts im Kontext des kolumbianischen Friedensprozesses. Hans Burkard ist Doktor der Mathematik sowie Magister der Theologie und publizierte Paper zu den Themen Konfliktlösung und Nachhaltiges Management in vier Sprachen. Während seiner gesamten Karriere konnte er Leadership-Strategien und Konflikttransformation effektiv aus einer Vielzahl an Perspektiven anwenden.
Giulia Besana
Giulia Besana
Research Analyst, IDC Health Insights
Werner Leodolter
Werner Leodolter
CIO, Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.
Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Werner Leodolter ist CIO der KAGes. 2008 bis 2013 führte er die KAGes als Vorstandsvorsitzender durch eine Reorganisationsphase. Er ist Universitätsprofessor für angewandte Unternehmensführung im Gesundheitswesen an der Universität Graz (KFU) und Lehrbeauftragter zum Thema Informationsmanagement an der TU Graz. Er ist auch Autor mehrerer Bücher, z.B. des in Springer Nature 2017 erschienenen Buches „Digital Transformation Shaping the Subconscious Minds of Organizations – Innovative Organizations and Hybrid Intelligencies“ (http://www.springer.com/in/book/9783319536170) (siehe auch https://youtu.be/wB9hRIm75ow).
Wolfgang Mertz
Wolfgang Mertz
CTO Healthcare, Life Sciences and HPC, Dell Technologies
Mr. Wolfgang Metz is CTO in Dell EMC’s Unstructured Data Solutions (UDS) team. In his more than 30 years in the IT industry, he has held various technical and strategic positions. With Dell, he focuses mainly on healthcare and life sciences and related high-performance computing/artificial intelligence. He serves as an interface between lines of business and IT to translate business requirements into IT solutions. This information also helps influencing product management to include new necessary features in future product releases. For more than two decades, Mr. Metz has followed the immense transformations that industries are undergoing, particularly in terms of the new capabilities that data provides as used in big data analytics and AI. In terms of healthcare and life sciences, this translates to precision treatment and analysis of medical data, imaging and digital pathology, and genome sequencing. Wolfgang Mertz holds a PhD in Computer-aided Analysis.
Wolfgang Hießl
Wolfgang Hießl
eHealth-Koordinator des Landes Oberösterreich
Ing. Wolfgang Hießl, MSc, MBA beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit den Themen Dokumentation und Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen Österreichs und ist seit 11 Jahren als eHealth-Koordinator des Landes Oberösterreich tätig. Neben der Vertretung Oberösterreichs in diversen ELGA/eHealth-Gremien liegt ein Schwerpunkt seiner Aktivitäten in der Initiierung und Mitgestaltung standardisierter Lösungen zum Austausch von Gesundheitsdaten über Grenzen von Organisationen und Sektoren hinweg. In der gemeinsamen Diskussion mit Gesundheitseinrichtungen, Forschungseinrichtungen und der SW-Industrie liegt dabei der Fokus auf einer langfristigen Hebung des dahinterliegenden Synergiepotenzials und des Abbaus bestehender Mehrgleisigkeiten.
Ronald Pichler
Ronald Pichler
Head of Public Affairs & Market Access, PHARMIG
Ronald Pichler (51) ist promovierter Jurist, er studierte an der Universität Wien und in Paris. Die Karriere des gebürtigen Wieners begann bei der Österreichischen Post AG, von wo er 2007 als Head of Public Affairs zur OMV AG wechselte. Dort übernahm er die Abteilung Corporate Public Affairs und fungierte zudem als „Counselor to the CEO“. Danach führte ihn sein Weg in die pharmazeutische Industrie: Von 2009 bis 2017 leitete Ronald Pichler den Bereich Corporate Affairs des internationalen Pharmaunternehmens GSK in Wien. 2017 wechselte er zu AbbVie GmbH und übernahm die Verantwortung für die Bereiche Market Access und Government Affairs. Darüber hinaus engagierte sich Pichler von 2011 bis Herbst 2018 in der Funktion des Generalsekretärs im FOPI, dem Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich. Seit Dezember 2018 leitet Dr. Pichler den Bereich „Public Affairs und Market Access“ bei der PHARMIG, dem Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs.
Alexander Gaiger
Alexander Gaiger
Programmdirektor Telemedizin, e-Health, Machine Learning und Psychoonkologie des Comprehensive Cancer Center Interne 1, Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, Medizinische Universität Wien
Prim.Univ.Prof.Dr. Alexander Gaiger ist Programmdirektor Telemedizin, e-Health, Machine Learning und Psychoonkologie des Comprehensive Cancer Center Interne 1, Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie an der Medizin Universität Wien. Darüber hinaus ist er als Vorstand der Abteilung für onkologische Rehabilitation, Lebens Med.Zentrum Bad Erlach/Wr.Neustadt tätig, sowie Präsident der österreichischen Akademie für onkologische Rehabilitation und Psychoonkologie. Im Rahmen eines 6 jährigen Forschungsaufenthaltes an der University of Washington/Fred Hutchinson Cancer Centers arbeite Prof.Gaiger an der Dekodierung des Genoms von Tumorerkrankungen und artificial intelligence Systemen.

Unser Partner

Dieser IDC Digital Event richtet sich an IT- und Fachbereichsmitarbeitende aus IT-Anwenderunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

IT-Anwenderunternehmen im Sinne dieser Teilnahmebedingungen sind alle Organisationen, die selbst keine Beratungsdienstleistungen erbringen und/oder ITK-Produkte oder -Dienstleistungen entwickeln, herstellen oder vertreiben. Mitarbeitende von ausgegründeten IT-Gesellschaften, die ausschließlich für den Mutterkonzern arbeiten und kein Drittgeschäft machen, sind ebenfalls teilnahmeberechtigt.

Mitarbeitende von IT-Anbieterunternehmen haben grundsätzlich nur im Rahmen eines Sponsorships Zugang zu unseren Digital Events. IT-Anbieterunternehmen sind Hardware-, Software-, Services- und Telekommunikationsunternehmen sowie Beratungsunternehmen und ITK-Dienstleister.

IDC behält sich ausdrücklich das Recht vor, Registrierungen von Personen, die nicht zur o.g. Zielgruppe gehören – auch wenn die Einladung durch einen unserer Partner, irrtümlich durch IDC selbst oder durch die Teilnahme an einer Online-Umfrage ausgesprochen wurde – nicht zu bestätigen.

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