Heiter bis wolkig: Wo stehen Schweizer Firmen bei der Multi Cloud?

von Katja Schmalen

Die Cloud wird ohne Frage zum kritischen Faktor für das digitale Business der nächsten Generation. Organisationen jeglicher Couleur müssen ihre IT-Infrastruktur und Cloud-Strategien jetzt rasch anpassen, um sich auf eine Zukunft der integrierten Lösungen vorzubereiten, die künstliche Intelligenz und machinelles Lernen, das Internet of Things (IoT) und Edge-Computing berücksichtigen.

Hybride Clouds haben sich mittlerweile etablieren können und drängen On-Premises-Services weiter zurück bzw. On-Premises-Services werden Bestandteil hybrider Clouds. Die Nutzung von Cloud-Services steigt weiter an. Vorranging sehen wir in der Schweiz Private Cloud-Lösungen, gefolgt von Public Clouds und Hybrid Clouds. Multi-Clouds sind in der Schweiz noch nicht in dem Umfang im Einsatz, wie wir das in anderen europäischen Ländern sehen und auch in der Planung zeigen sich helvetische Firmen eher verhalten. Hier sieht IDC ganz eindeutig die Lösungsanbieter in der Pflicht, mit Use Cases und Best Practice Überzeigungsarbeit zu leisten.

Insgesamt ist das Angebot an Cloud-Services und Cloud-Technologien in den letzten Jahren stark gewachsen. Um Performance, Flexibilität und Kosten zu optimieren, gehen wir stark davon aus, dass die Nutzung von Hybrid-Cloud-Umgebungen weiter stark zunehmen wird. Wie sich neue Modelle wie beispielsweise Consumption-based Services für On-Premises Infrastrukturen durchsetzen, wird sich in den nächsten Jahren entscheiden – wir bleiben in jedem Fall dran und greifen das Thema in der Studie 2021 erneut auf.

Bei der Vielfalt der Angebote ist es für helvetische Organisationen wichtig, sich für den richtigen Provider mit den passenden Angeboten zu entscheiden. Eine hohe Sicherheit im Rechenzentrum und der Datenstandort Schweiz sind nach wie vor die Top-Auswahlkriterien der IT-Entscheider. Aber auch eine hohe Verfügbarkeit und transparente SLA bleiben unangefochten wichtig.

Für den Datenschutz sind aus der Perspektive der Mehrheit der befragten Schweizer Firmen übrigens beide Parteien verantwortlich – also sowohl der Kunde als auch der Cloud-Provider. Natürlich ist die technische und physische Sicherheit zweifelsohne im Verantwortungsbereich des Providers angesiedelt. Der Kunde muss aber seinerseits sicherstellen, dass seine Prozesse und Daten keine Angriffsflächen für unbefugte Aktivitäten bieten.

Was sonst noch wichtig ist in punkto Cloud, nehmen wir ganz gezielt am 2. Juli Im Rahmen der IDC Digital Connections unter die sprichwörtliche Lupe. Freuen Sie sich auf kurzweilige 60 Minuten mit Best Practice und spannenden Anwenderberichten und erfahren Sie von ausgewiesenen Experten

  • worauf es ankommt, um die Cloud heute und in Zukunft als Enabler für den wirtschaftlichen Erfolg Ihrer Firma zu positionieren,
  • warum Sie schlechte Kompromisse in Bezug auf Governance, GDPR und Sicherheitsniveaus unbedingt vermeiden sollten und wie
  • Sie Ihre Multi-Cloud-Strategie massgeblich vorantreiben können.

Nutzen Sie darüber hinaus die Option, Ihre Fragen bequem von Ihrem Schreibtisch aus an unsere Referenten zu stellen.

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