IDC Digital Summit Future of Work 2021: Work Transformation in der DACH-Region

von Katja Schmalen

Hybrid Work hat sich von einer reaktiven Überbrückungsmaßnahme zu Beginn der Corona-Pandemie inzwischen zu einem vollständig integrierten Arbeitsmodell für die Zukunft der Arbeit entwickelt. Dass Investitionen in digitale Technologien zur Um- und Neugestaltung der Arbeitswelt die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens erhöhen und gleichzeitig die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigern, haben viele Firmen erkannt. 

Neben der Technologie betrifft die „Work Transformation“ im Rahmen der Future of Work aber natürlich auch organisatorische und kulturelle Aspekte. Sie ist ein Prozess, ein Weg, auf dem Unternehmen nun die nächsten Schritte gehen müssen. Der Einsatz von Tools und Lösungen zur Zusammenarbeit sowie die Nutzung der Cloud, aber auch die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen und Workflows ist dabei ebenso wichtig, wie der Einsatz spannender Technologien wie KI oder VR/AR. 

Viele Optionen bringen aber auch immer viele Fragen mit sich: Wie gehe ich das Ganze an, worauf muss ich mich fokussieren, welche Erfolge feiern andere vielleicht schon, was kann ich davon lernen und für meine eigene Future of Work – Roadmap mitnehmen?

Wertvolle Insights beim IDC Digital Future of Work Summit DACH 2021

Im Rahmen des IDC Digital Summit Future of Work für IT-Entscheider aus der DACH-Region am 7. Oktober betrachten wir das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, geben wertvolle Denkanstösse, lassen Best Practices für sich sprechen und hören von praxiserfahrenen Speakern, wie die Reise durch die Zukunft der Arbeit aussehen könnte. 

Work Transformation Accelerator Pandemie: Was bleibt im Next Normal und warum?

Die Pandemie hat der Work Transformation nochmal zusätzlichen neuen Schub verliehen. Viele Unternehmen mussten zwangsweise Arbeitsprozesse und IT-Landschaften anpassen. Diese Gelegenheit hinterlässt bleibenden Eindruck: Laut der aktuellen Studie Work Transformation in Deutschland 2021 werden 80 Prozent der befragten Unternehmen ihre Arbeitsplatzmodelle auch dauerhaft umstellen. IDC Analyst Marco Becker gibt in seiner Keynote einen Überblick, welche Veränderungen – mit oder ohne Pandemie – in den kommenden Jahren auf Unternehmen zukommen werden, warum diese existenziell für Unternehmen sein können und wie die größten organisatorischen und technologischen Hürden bestritten werden können.

Success from Anywhere: Willkommen im digitalen Büro

Es gibt keinen Weg zurück: Die Arbeitswelt ist hybrid. Wer in dieser neuen Realität erfolgreich sein will, braucht ein digitales Büro, das Menschen, Tools und Informationen überall verbindet. Wie das funktionieren kann, erklärt Slack-Deutschlandchef Oliver Blüher in seiner Session.

“Forging the Future” – ein Blick in die Zukunft

Die letzten Monate haben bewiesen, dass ein hybrides Arbeitsmodell unsere Produktivität nicht beeinträchtigt. Wir können sowohl gemeinsam an einem Ort, als auch physisch voneinander getrennt hervorragend zusammenarbeiten.

Es stellt sich nun vielmehr die Frage, inwiefern wir das beste aus beiden Szenarien herausholen und diese noch besser verknüpfen können. Wir haben die Möglichkeit, den Arbeitsplatz der Zukunft neu zu gestalten und diesen so zu optimieren, dass dieser für alle Mitarbeiter ausgelegt ist – ganz egal ob diese im Büro, im Homeoffice oder remote arbeiten.

In seiner Session erläutert Peter Sany, welche Vision Zoom in Bezug auf die Zukunft des hybriden Arbeitens verfolgt und wie Unternehmen dieses neue Arbeitsmodell erfolgreich umsetzen können.

Neue Arbeitsmodelle, neue Bedrohungen: wie erhöht man die Sicherheit in einer Welt von “Dynamic Work“?

Die Geschäftswelt öffnet sich zusehends, und Unternehmen setzen die neue Formen der Zusammenarbeit weiter fort. Sicherheitsverantwortliche haben sich zunehmend einem Cloud-basierten IT-Ökosystem für die Arbeit in einem “Dynamic Work”-Umfeld zugewandt, um den richtigen Benutzern den richtigen Zugang -unabhängig von Standort, Gerät oder Netzwerk- zu gewähren.

Mit der kurzfristig notwendigen Einführung mobiler Geräte und weiteren Cloud-Services, hat sich das Augenmerk zunehmend auf einen Zero-Trust-Ansatz verlagern müssen, denn auf der anderen Seite sind neue Risikoszenarien entstanden, die sich aus diesen neuen Arbeitsumgebungen ergeben.

In seiner Session wird Sven Kniest von Okta erörtern, wie sich die “Dynamic Workforce” entwickeln wird, wenn Zero Trust auf das gesamte Sicherheitsökosystem ausgedehnt wird, und warum Identitätsmanagement auch für die Infrastruktur von zentraler Bedeutung ist.

In drei parallel laufenden Breakout Sessions informieren sich die Teilnehmer ganz gezielt in einem Deep Dive zu dem Thema, zu dem sie Antworten und Guidance benötigen.

Willkommen in der Content Cloud : eine Methode zur sicheren Verwaltung von Unternehmensinhalten in Geschäftsprozessen

Verträge, Bilder, Tabellenkalkulationen, Videos: Ein Unternehmen lebt von Content. Und die Möglichkeit, diesen Content sicher zu verwalten, gemeinsam zu bearbeiten und einen Mehrwert daraus zu ziehen, wird das eine vom anderen Unternehmen abheben. In der Session von Michael Mors von Box geht es um eine sichere Plattform, die Kunden bei der Verwaltung des gesamten Content-Lebenszyklus Ihres Unternehmens unterstützt. Ob es sich um R&D-Designs, klinische Studiendaten, sensibles Unternehmens-IP, Audio- und Videomaterial für Markeneinführungen, Kundenreklamationsformulare und Kontoauszüge oder die juristischen Assets für den neuesten M&A-Deal handelt – Inhalte sind der Ort, an dem die eigentliche Arbeit stattfindet.

Was die Content Cloud ist und warum sie für Unternehmen heute so wichtig ist, wie die Content Cloud sensible Informationen schützt und gleichzeitig die Zusammenarbeit von Teams ermöglicht und wie E-Signaturen und Content-Migration in die Content-Cloud-Vision passen, teilt der Experte in seiner Break-Out-Session.

Vom Schleudersitz in den Regelbetrieb – Anfang oder Ende der hybriden Arbeit?

Anstehende Veränderungen und der Wechsel zu mobilerem Arbeiten wurden durch CoVID beschleunigt und vollzogen. Hybrides Arbeiten ist der neue Standardansatz, auch wenn Kompromisse eingegangen werden mussten. Sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte erkennen die Vorteile und wollen nicht auf alte Arbeitsweisen zurückgreifen. Doch hat hybrides Arbeiten tatsächlich so weiterhin Bestand? Unternehmen müssen eine langfristige Strategie entwickeln, die es der Belegschaft ermöglicht in Zukunft nachhaltig zu arbeiten, um eine agile und belastbare Organisation zu schaffen. Wie das gelingen kann, verraten Ulf Diestel und Werner Roth von Fujitsu in ihrer Session.

AIOps und der Arbeitsplatz der Zukunft

Für viele Unternehmen liegt der Griff zur Artificial Intelligence (AI) nah – sie schläft nie, kennt alle Daten und kann Situationen schneller und objektiver bewerten. Vorbei sind die Zeiten theoretischer Algorithmen, die nur Spezialisten anwenden konnten. AI findet schon heute Anwendung in Form virtueller Chatbots und Assistenten, die den Mitarbeitern beim täglichen Arbeiten unbemerkt im Hintergrund helfen und zu jeder Zeit zur Verfügung stehen. Fabian Henzler von Matrix42 spricht in seiner Session über den aktuellen Stand und die zukünftigen Use Cases von AI für den Arbeitsplatz.

Auf der großen Bühne geht es dann weiter mit drei Keynotes.

Ein hybrides Arbeitsmodell mit Chrome OS

Genau wie bei den Kunden hat sich auch bei Google im vergangenen Jahr viel verändert – unter anderem musste sich das Unternehmen darauf einstellen, wie der Arbeitsalltag nach der Pandemie aussehen wird. Branchenanalysten gehen davon aus, dass viele Menschen auch nach erfolgreichen Impfkampagnen weiterhin im Homeoffice arbeiten werden. In Deutschland wird das hybride Arbeitsmodell, bei dem Mitarbeiter sowohl im Homeoffice als auch im Büro arbeiten, für viele Unternehmen zur Norm werden. In seiner Session teilt Thomas Kuczek von Google mit den Teilnehmern, welche wichtigen Trends IT-Führungskräfte hinsichtlich des hybriden Arbeitsmodells berücksichtigen müssen und wie diese Anforderungen erfüllt werden können.

Sicherheitsstrategien gegen Ransomware

Die ideale Sicherheitsstrategie gegen Ransomware muss mit einem Zero-Trust-Modell beginnen. Zac Warren von Tanium wird in seiner Session aufklären, was Zero Trust bedeutet und welche Herausforderungen bei der Implementierung einer robusten Zero Trust-Strategie in einer dezentralen Endpoint-Umgebung bestehen.

Mit dem Übergang zur neuen Normalität hat sich die Bedrohungslandschaft grundlegend erweitert, und die verteilte Endpoint-Umgebung macht es sehr schwierig, grundlegende IT-Hygiene durchzuführen. Dieses Problem erstreckt sich auch auf die Authentifizierung auf diesen Geräten, und genau hier wird Zero Trust entscheidend: Man muss nicht nur in der Lage sein, Schwachstellen zu erkennen, sondern sie auch schnell und zuverlässig zu beheben.

Drei weitere Breakout Sessions erlauben ein tiefes Eintauchen in die Materie.

Der sichere, digitale Arbeitsplatz im Zeitalter des »Work from anywhere«

In der Session von Tobias Weilbeer von IGEL geht es darum, wie es Mitarbeitern gelingt von überall sicheren Zugriff auf den digital Workspace zu bekommen. Dank einfacher Geräteverwaltung sollen IT-Teams dabei stets die Kontrolle behalten, das sorgt für Sicherheit sowie Datenschutzkonformität – egal ob mit privaten oder Unternehmensgeräten zugegriffen wird

Die Zukunft der Arbeit ist jetzt

Die Zukunft der Arbeit ist jetzt. Und sie ist grenzenlos, blitzschnell und hochgradig kreativ. Mitarbeiter wünschen sich mehr Eigenverantwortung und Wahlmöglichkeiten in der neuen Arbeitswelt. Richard Archdeacon von Cisco spricht über die Zukunft der Arbeit, über sichere und vertrauenswürdige Arbeitsplatzumgebungen, wo immer sich die Mitarbeiter befinden und erklärt den SASE- und Zero-Trust-Ansatz.

Die Arbeitskräfte der Zukunft entwickeln

Wie sich kompetenzbasiertes Lernen auf ein Unternehmen auswirken kann und warum es in dieser Zeit des beispiellosen Wandels ein strategisches Gebot ist, dem Lernen Priorität einzuräumen – darum geht es in der Session von Valerie Focke von Coursera. Valerie spricht darüber, wie sich die Pandemie auf die Fähigkeiten ausgewirkt hat, auf deren Entwicklung sich die Menschen konzentrieren, und wie diese Fähigkeiten das Unternehmen voranbringen. Sie wird die wichtigsten Trends vorstellen, die die Lernstrategie für Unternehmenslenker neu gestalten werden, und wird zeigen, wie eine kompetenzorientierte Lernstrategie sich auf den ROI des Unternehmens auswirkt.

Kamingespräch: Future of Work in der Praxis bei Deutsche Lufthansa

Besonders spannend verspricht das abschliessende Kamingespräch des diesjährigen IDC Digital Summit Future of Work mit Gerald Stoll, Senior Director IT Infrastructure, Deutsche Lufthansa, moderiert von Anja Lange und IDC Experte Marco Becker zu werden.

Das könnte Sie auch interessieren