Intelligence Everywhere: Wie CIOs zu besseren Entscheidungen kommen

von Katja Schmalen

Extensiv wachsende Datenmengen in den Unternehmen, enorme Rechenpower und leistungsfähige Analysetools bieten Unternehmen und Organisationen aller Branchen und Größenklassen ausgezeichnete Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Nutzung umfassender Analytics-Ansätze von Machine Learning und von künstlicher Intelligenz. Damit verfügen sie zumindest in der Theorie über sehr gute Voraussetzungen, ihre Daten für die Optimierung interner Abläufe und zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle einzusetzen.

Die Praxis zeigt leider vielerorts ein anderes Bild: Nur wenig Unternehmen sind heute in der Lage, ihre Daten umfassend intelligent, effizient und effektiv zu nutzen. Studien von IDC belegen, dass Organisationen rd. 80 Prozent ihrer Zeit für Data Discovery, Datenaufbereitung und Data Protection aufwenden und nur 20 Prozent für die Datenanalyse und das Gewinnen von Insights aus den Daten – obwohl sie erkannt haben, welches Potenzial in ihren Daten liegt: die Beschleunigung von Prozessen, eine Fehlerreduktion von Abläufen, exaktere Analysen und bessere Entscheidungsvorlagen.

Intelligence Everywhere: Spannende Use Cases in österreichischen Unternehmen

Dennoch sehen wir beispielsweise in Österreich bereits viele Unternehmen, die erfolgreiche Projekte und spannende Use Cases vorweisen können. Am 18. Februar teilen praxiserfahrene Experten wie Markus Frantz, Group CIO von der ÖBB, Alin Kalam, Strategic BI & Analytics Lead bei Lufthansa Group / Austrian Airlines und Günther Tschabuschnig, CIO bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) interessante Einblicke beim IDC Directions Event Data & AI in Kooperation mit der Data Intelligence Offensive.

ÖBB, Austrian Airlines und die ZAMG machen es vor

Daten sind das neue Öl. NOT. Mit diesem polarisierenden Titel seiner Keynote geht Günther Tschabuschnig an den Start. Menschheit generiert, misst und managt täglich Milliarden neuer Daten: Umweltdaten, Sensordaten, Gesundheitsdaten, Daten aus sozialen Medien und dem Web, um nur einige Bereiche zu nennen. Die Vision einer Datenwirtschaft ist es, dass Österreichs Digitalwirtschaft eine internationale Vorreiterrolle bei der intelligenten Nutzung von Daten einnimmt – durch Big Data Analytics, Predictive Analytics, Machine Learning und Deep Learning Classifications u.a. Leittechnologien. Dafür bedarf es einer Transformation der Wissenschaft – hin zu einer datengetriebenen Wissenschaft nicht nur in den Naturwissenschaften, sondern auch in den Geisteswissenschaften – Stichworte Digital Humanities und Computational Social Science. Die Wirtschaft, die mit großen Datenmengen zum Wohl aller umgehen kann: bei der Datenanbieter und Datensuchende unter Einhaltung des Datenschutzes einen neuartigen Marktplatz bilden. Nutzen wir die neuen digitalen Ressourcen bei denen eins klar ist: Teilt man sie, werden sie mehr! Klingt gut? Klingt jedenfalls besser als Gold, so Tschabuschnig.

Datengetriebene Digitalisierung während und nach der Pandemie: Krisen sind überwiegend als Chancen zu betrachten, die mit sich ein enormes Potential für Veränderungen mitbringen, sagt Alin Kalam. Dieses Mal haben wir es überwiegend mit datengetriebenen Dehumanisierungen/Automatisierungen zu tun, welche ganze Geschäftsbereiche betreffen und unsere unmittelbare Zukunft wesentlich beeinflussen werden. In seinem Vortrag werden einige Branchen unter die Lupe genommen, um herauszufinden, wie es innovationstechnisch weitergeht. Auch ist es enorm wichtig dabei aufzuzeigen, worauf Unternehmen achten sollten, damit die Trendwende optimal gelingt.

Nachhaltiges Datenmanagement in den ÖBB: Daten sind ein Asset, sie bilden die Grundlage für viele Uses Cases im Zuge der Digitalisierung, hören wir von Markus Frantz. Wie aber entwickelt man die Organisation dahin, dass sie Daten auch tatsächlich als dieses versteht, den Grundprinzipien eines Informations- und Datenmanagements folgt und dieses Umdenken durch die gesamte Organisation erfolgt? Mehr dazu erfahren wir am 18. Februar in dieser Case Study. Wir haben uns auch vorab schon einmal mit Markus Frantz ausgetauscht, das Interview lesen Sie hier.

Wie CIOs die Chancen nutzen können und was dabei zu beachten ist

Im Rahmen unserer Online-Veranstaltung präsentieren wir Ihnen nicht nur die wichtigsten Prognosen für die Bereiche Data/Analytics, Artificial Intelligence und Machine Learning aus IDC-Sicht, sondern wir geben auch Antworten darauf, welche Auswirkungen die aktuellen Entwicklungen auf österreichische Unternehmen haben und wie Unternehmen die daraus resultierenden Chancen nutzen. Zeit für konkrete Diskussionen – auch mit Vertretern der Data Intelligence Offensive – zu den Themen Daten und Recht und technische Daten-Integration, bieten die beiden anschließenden Arbeitsgruppen.

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