Swiss IT 2021: Wie Schweizer Firmen zu digitaler Resilienz kommen

von Katja Schmalen

Wie sieht digitale Resilienz für Unternehmen aus? Wie können die Firmen ihre Anstrengungen bewerten und wie können Technologielieferanten sie dabei unterstützen? Ein ganz wichtiges Thema in Jahr zwei der Corona-Krise, über das wir u.a. bei der Swiss IT Conference 2021 am 22. April mit IT-Chefs und IT-Anbietern aus der Schweiz austauschen werden. Best Practice und fundierte Handlungsempfehlungen stehen dabei wie immer im Vordergrund.

Corona hat die Unternehmen weltweit, aber natürlich auch in der Schweiz mit voller Wucht getroffen. Die Auswirkungen waren immens. Während einige Firmen wirtschaftlich gut durch die Krise kommen, ist sie für andere inzwischen existenzbedrohend. Allen gemein ist aber, dass sie sich auf massive Veränderungen einstellen mussten. Welche Branchen waren hier gut vorbereitet und welche nicht? Inwieweit treibt Corona in der Schweiz die Digitalisierung voran und auf welche IT-Projekte fokussieren sich die Firmen eigentlich aktuell? Antworten darauf hat Matthias Zacher, Senior Consulting Manager und Projektleiter bei IDC. Der Experte teilt in seiner Keynote auch die spannendsten Ergebnisse und Insights der grossangelegten Studie Swiss IT 2021 von IDC und Computerworld Schweiz.

Talent, Transformation und Vertrauen: Die Ereignisse des Jahres 2020 zeigten uns deutlich auf, was für den Erfolg eines Unternehmens am wichtigsten ist. Mit diesen Wegweisern können wir zukünftig agile, nachhaltige Organisationen aufbauen. Ein standortunabhängiges Recruiting von Top-Talenten sowie die Neugestaltung von Legacy-Prozessen unterstützen die Weiterentwicklung von Unternehmen – und all das unter Berücksichtigung von Sicherheit und Datenschutz bei gleichzeitiger Benutzerfreundlichkeit. Wie wir mit Zuversicht nach vorne schauen und die Herausforderungen der neuen Arbeitswelt meistern können, hören wir in der Keynote von Peter Sany von Zoom Video Communications.

Im „New Normal“ und mit Remote-Work hat sich vieles geändert. Ganz oben auf der Liste: IT-Sicherheit. IT-Abteilungen haben die Herausforderung, den gestiegenen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden und trotzdem für ein gutes Nutzererlebnis – auch im Home-Office – zu sorgen. Die wachsende Bedrohungslage für Unternehmen hat dabei nachvollziehbar sehr oft mit Engpässen bei der IT zu tun. In seiner Session“ Remote Work & Risks 2021: Sicher arbeiten im „neuen Normal“ wird Peter van Zeist von LogMeIn mögliche Lösungsansätze vorstellen.

 

Im Zuge der “digitalen Evolution” haben sich Geschäftsbereichslösungen und -prozesse mit höherer Effizienz entwickelt, als dass ältere GRC-Anwendungen mithalten können. Die Welle an persönlichen Informationen und Datenschutzbestimmungen hat Unternehmen dazu gezwungen, neu zu überdenken, wie und welche Informationen sie im gesamten Unternehmen speichern und verfolgen. Turgut Tekkececi von OneTrust zeigt in seiner Session, wie Unternehmen ihre Datenbestände mit einer durchdachten Klassifizierung optimieren können, um die Risiko- und Compliance-Bestrebungen auf breiterer Ebene zu rationalisieren.

Unternehmen, die sich für eine Transformation über SAP S / 4HANA entscheiden, insbesondere in einer Cloud-Umgebung, möchten sicherstellen, dass sie die Bedeutung von Tests bereits in der Planungsphase während der gesamten Reise berücksichtigen. End-to-End-Tests (E2E-Tests) des Workflows einer Anwendung sind eine entscheidende Komponente für eine erfolgreiche Transformation. Wie genau Unternehmen Ihre Reise zu S/4HANA und der Cloud mit intelligenten Tests beschleunigen können, erklärt Alexander Ertl von Tricentis in seiner Keynote.

Die Pandemie hat uns alle gelehrt, dass vieles anders kommen kann als geplant. Trotzdem müssen Unternehmen mit solchen Situationen umgehen können. Die IT hat hier eine Schlüsselrolle. Aber wie sollte die IT aufgestellt sein um mit unvorhersehbaren Erreignissen umzugehen? Unter anderem auf diese Frage hat Florian Koeppli von Nutanix Antworten in seiner Session.

Heutzutage erschliessen sich Wettbewerbsvorteile vor allem für Unternehmen, die es verstehen, agil zu handeln und flexibel zu bleiben, um sich schnell und kontinuierlich an neue Bedingungen anzupassen. Künstliche Intelligenz hilft Führungskräften, vieles aus einer neuen Perspektive zu betrachten – von der Art und Weise, wie Organisationen strukturiert sind und wie sie an Arbeit herangehen, bis hin zum Wert, den ihr Unternehmen schafft. Wie smartes Datenmanagement funktioniert und Unternehmen ihr volles Potenzial ausschöpfen können, ist das Thema von Dr. Thierry Bücheler von Oracle.

Um in der heutigen Welt konkurrieren und gewinnen zu können, gilt es alles jederzeit zu optimieren. Dazu gehören auch Software-Architekturen, die immer mehr Kernprozesse und -aspekte des Business tragen. Denn die Kundenerwartungen wurden und werden von „Digital Natives“ gesetzt – Unternehmen, die von Grund auf modernen Plattformen aufbauen. Skalierung? Kein Problem! Daten müssen über das komplette Unternehmen hinweg kontinuierlich gesammelt, verarbeitet und in Applikationen reaktiv genutzt werden. Wenn ein Unternehmen zunehmend softwaredefiniert wird, braucht es eine Datenplattform, die für „Data in Motion“ ausgelegt ist und weniger für „Data at Rest“.  In seiner Session wird Roland Ott von Confluent das Paradigma der „Data in Motion“ betrachten und beleuchten, wie Unternehmen das bereits erfolgreich umsetzen. Ob Datenbanken dabei noch eine Rolle spielen, verrät der Experte in seiner Session.

Viele Unternehmen implementieren die neuesten Agile- und DevOps-Praktiken in der Hoffnung, dass dies ihre digitale Transformation vorantreibt. Um dies wirklich zu erreichen, müssen Entscheider jedoch die einzigartigen Herausforderungen ihres Unternehmens verstehen, anstatt nur andere zu kopieren. In seiner Session erkärt Stefan Kures von Cloudbees, wie Software Delivery Automation Unternehmen dabei unterstützen kann, Aufgaben zu automatisieren, zu orchestrieren und zu beschleunigen, damit diese die Erwartungen ihrer Kunden in dieser kurzlebigen, digitalen Welt besser und schneller erfüllen können.

Der Trend hin zur Cloud ist in der Schweiz ungebrochen, das bestätigen auch IDC Studien. Doch was ist für Unternehmen das optimale Setup? Workloads wandern in die Cloud, die eigenen Rechenzentren werden spürbar leerer, und die Anforderungen an sichere und performante Verbindungen mit der Cloud werden immer höher. Welche Möglichkeiten bieten Cloud-Hub-Rechenzentren  – nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit? Antworten auf diese und andere Fragen gibt Jan Pieter Nentwig in seinem Referat.

Spannende Insights erwarten wir von unserer abschliessenden CIO-Runde, für die wir u.a. Martin Schellenberg, CIO bei Schutz & Rettung Zürich gewinnen konnten. Durch das knapp dreistündige Programm führt uns auch in diesem Jahr Moderatorin Anja Lange.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Event hat bereits stattgefunden. Zu den On-Demand Assets bitte einmal hier entlang.

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