Work Transformation: Warum plattformübergreifender Schutz so essentiell wichtig für flexibles Arbeiten ist

von Katja Schmalen

Die Veränderung der Arbeitsweise und das plötzliche Bedürfnis nach Homeoffice und Remote Work im letzten Jahr hat Unternehmen gezeigt, wie schwer es sein kann, auf neue Anforderungen schnell zu reagieren. Wir haben uns anlässlich der Vorstellung der neuen IDC Studie Work Transformation in Deutschland 2021 mit Kurt Michael, Chief Revenue Officer bei Accellion zum Thema ausgetauscht.

IDC: Herr Michael, welche Themen müssen Ihrer Ansicht nach besonders berücksichtigt werden, um in einer veränderten, neuen Arbeitswelt zu bestehen?

Kurt Michael: Aus unserer Sicht als Sicherheitsunternehmen steht natürlich der Schutz der externen Kommunikation im Vordergrund, ebenso wie die Einhaltung von Regularien. Je besser dies gelöst ist, umso flexibler und ortsunabhängiger kann die Arbeit gestaltet werden und desto mehr ist ein Unternehmen auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

IDC: Wie sollten Unternehmen vorgehen, um ihren Mitarbeitern ein orts- und zeitunabhängiges digitales Arbeiten zu ermöglichen? Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren?

Michael: Grundvoraussetzung für ortsunabhängiges Arbeiten ist die Position des Mitarbeiters, denn viele können nicht auf die Präsenz am Arbeitsplatz verzichten. Dieses Privileg haben die sogenannten Knowledge Worker. Zu den Erfolgsfaktoren zählt zunächst das Zurverfügungstellen der entsprechenden technischen Werkzeuge, mit denen die Mitarbeiter unkompliziert und zu jeder Zeit von jedem Ort sicher und regelkonform arbeiten können. Weiterhin ist eine effiziente Verschlüsselung der sensiblen Daten in Kombination mit einer Überwachung der Logfiles äußerst wichtig, um Datenabflüsse zu verhindern. Außerdem sollte der Aufbau einer Unternehmenskultur, die eine solche flexible Arbeitsform erlaubt, forciert werden – Management-Skills müssen dahingehend ausgebaut werden, damit Mitarbeitern mit dem nötigen Vertrauen entgegengetreten werden kann.

IDC: Die Transformation des Arbeitsplatzes und die Optimierung der nötigen Tools und Lösungen sind mit Herausforderungen verbunden. An welchen Punkten scheitert das häufig und warum?

Michael: Noch ist es relativ schwierig, eine einfache und doch sichere Lösung zum Datenaustausch zu finden. Die Lösung muss so anwenderfreundlich sein, dass sie schnell und ohne viel Lernaufwand in die täglichen Routinen eingefügt werden kann und die Akzeptanz der Anwender dadurch garantiert ist. Zudem gibt es noch zu viele „Silo-Lösungen“ auf dem Markt, die nur Bereiche des gesamten Informationsflusses absichern. Manche erlauben beispielsweise eine Logfile-Analyse, andere unterstützen diese nur ungenügend, wieder andere bieten diese Funktionalität überhaupt nicht. Jedoch ist eine genaue Analyse der Logfiles, am besten plattformübergreifend, von sehr großem Nutzen: Alle Logfiles laufen über eine zentrale Stelle, die diese konsolidiert und entsprechend schnell erkennt, ob etwas schiefläuft oder alles in Ordnung ist.

Wir glauben, dass ein plattformübergreifender Schutz von vertraulichen Informationen und Daten die Antwort für die heutigen und in Zukunft immer weiter zunehmenden Bedrohungen im Cyberspace ist. Natürlich muss eine solche Plattform nicht nur für alle Mitarbeiter einfach zu bedienen sein, sondern auch für die Administratoren sind intuitive Bedienbarkeit, ein hohes Maß an Flexibilität und die Möglichkeiten zur Integration in bestehende Systeme ein großer Vorteil.

Alles andere macht es den IT-Abteilungen einfach zu schwer, um die verschiedenen Plattformen bis ins Homeoffice abzusichern und die Mitarbeiter „bei der Stange zu halten“, sprich sie nicht an die „Shadow-IT“ zu verlieren.

 


Case Study: Hartmann

Eine Abteilung von HARTMANN benötigte aus Gründen der DSGVO-Konformität eine sichere Kommunikationsmethode, die Rechnungen und andere Daten während der Übertragung, auf dem Server sowie bei der geschützten Ansicht verschlüsselt. Michael Williams, CISO bei HARTMANN, war von der Anfrage keineswegs überrascht. Wie das Unternehmen diese Herausforderung adressiert hat, lesen Sie in der Case Study.

 

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